100 % zertifiziert nachhaltiger Kakao bei Ferrero

Gelbe, geschlossene und offene Kakaofrüchte auf Holzuntergrund

Ein wichtiges Ziel ist erreicht: Seit Ende 2020 bezieht die Ferrero-Gruppe ausschließlich als nachhaltig zertifizierte Kakaobohnen. Auch das Ferrero Werk in Stadtallendorf wird mit den Bohnen beliefert, wo sie nach sorgfältiger Qualitätsüberprüfung zu Schokolade weiterverarbeitet werden.

Das Ferrero-Programm für nachhaltigen Kakao: Ferrero Farming Values Cocoa (FFV-Cocoa)

Dass wir den 100 %-Meilenstein für nachhaltigen Kakao erreicht haben, ist ein echter Erfolg – und dieser Erfolg motiviert und verpflichtet dazu, auch weiterhin für Nachhaltigkeit in der Kakaolieferkette aktiv zu sein. Ganz in diesem Sinne verfolgt die Ferrero-Gruppe das Programm „Ferrero Farming Values Cocoa (FFV-Cocoa)“ weiter, das vor knapp 10 Jahren eingeführt wurde. Es bündelt verschiedene Maßnahmen für einen nachhaltigeren Kakaoanbau und setzt dabei auf die Kooperation mit vielen ebenfalls engagierten Partnern: angefangen von Direktlieferanten und Farmkooperativen, über standardsetzende Organisationen wie zum Beispiel Fairtrade und Rainforest Alliance; über Verbände wie die World Cocoa Foundation bis hin zu Initiativen wie die International Cocoa Initiative, CocoaAction oder die Cocoa & Forests Initiative. Alle gemeinsam wollen dazu beitragen, landwirtschaftliche Praktiken zu verbessern, Kakaobauern und ihre Familien bei der Sicherung einer nachhaltigen Existenzgrundlage zu unterstützen und den Naturschutz zu fördern.

Ferrero Farming Values Cocoa in der Praxis: einige Arbeitsschwerpunkte

Mann hält Kakaofrucht

Zertifizierung und Rückverfolgbarkeit:

100% der Kakaobohnen, die wir einkaufen, sind seit Ende 2020 zertifiziert. Wichtig sind für uns dabei Zertifizierungsstandards unabhängiger Programme, wie zum Beispiel Rainforest Alliance oder Fairtrade. Mit beiden Organisationen arbeiten wir zusammen. Ebenso wichtig ist für uns zudem die Rückverfolgbarkeit der Kakaobohnen.

Trainings für Farmer:

In unseren Farmer Field Schools können Bauern landwirtschaftliche Techniken erlernen, die ihnen helfen, bessere Erträge zu erzielen. Neben Wissen werden hier auch Arbeits- und Düngemittel zugänglich gemacht und über angeschlossene Baumschulen Setzlinge abgegeben. Setzlinge für Kakaobäume – 2018/2019 waren es in Ghana 1,6 Millionen Stück – ebenso wie für sogenannte Schattenbäume, unter denen Kakaopflanzen besser gedeihen.

Frau hält Erde mit Sämling
Junge Frau sitzt in der Natur

Frauenförderung:

Häufig treiben Frauen in Kakaoanbaugemeinschaften soziale, wirtschaftliche und ökologische Verbesserungen voran. Kleindarlehen lokaler Spar- und Darlehensverbänden (VSLA – Village Savings and Loans Associations) eröffnen ihnen die Chance, ein Geschäft aufzubauen. Sie können so eigenes Einkommen erwirtschaften, das ihren Familien zugutekommt. Genau hier setzt auch das Projekt „CocoaAction“ an, das zusätzlich auch Schulungen für die Frauen anbietet. In der Region Lakota in Côte d’Ivorie wurden bereits über 250 VSLAs mit über 6.700 Beteiligten – hauptsächlich Frauen – gegründet.

Naturschutz:

Gemeinsam mit anderen Unternehmen hat Ferrero Ende 2017 die Rahmenvereinbarung der Cocoa & Forest Initiative (CFI) gegen Abholzung und für Wiederaufforstung von Waldflächen in Côte d’Ivoire und Ghana unterzeichnet. Im März 2019 veröffentlichte die Ferrero-Gruppe anschließend einen Aktionsplan, der zusammen mit Lieferanten entwickelt wurde. In seinem Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die sich auf die von der CFI definierten Kernbereiche beziehen. Dies sind: Schutz und Wiederherstellung von Wald; nachhaltige Kakaoproduktion und Existenzgrundlagen der Bauern; Einbeziehung der Gemeinschaften und soziale Inklusion.

Afrikanischer Regenwald

Weitere Informationen dazu, welchen Einfluss die Initiativen auf die Situation von Kakaobauern haben, finden sich in unserem 11. Nachhaltigkeitsbericht sowie auf der Ferrero-Nachhaltigkeitswebsite.